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Oktober 2011 Drucken


26.10.2011


Da wir im Moment Impfungen, Kastrationen,
Chips, Bluttests, Pässe
der vielen neuen Hunde,
täglichen Behandlungen der kranken Hunde,
die bei uns sind nicht mehr finanzieren können,
konnen wir leider keine Hunde mehr aufnehmen !

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25.10.2011

Valentina !
Ihre Leidensgeschichte ist unendlich.
Wir kennen nur ihre jüngste Leidensgeschichte.
Was sie zuvor hat durchmachen müssen, lässt sich nur erahnen,
wenn man in ihre Augen schaut.
Perrera Torrevieja - wartend auf ihr Ende mit einer tiefen offenen Wunde  am Oberschenkel
dort war Valentina.
Ein Mitglied von APADAC entdeckte sie dort, holte sie aus der Perrera heraus
und brachte sie zum Tierarzt, der ihre Wunde nähte.
Ihre nächste Station war dann das refugio APADAC, wo man - trotz unglaublicher
und nie da gewesener Überfüllung - alles nur mögliche tat, damit es ihr besser ging.
Kein Mensch kann sich vorstellen, wie es momentan bei APADAC aussieht.
Man muss es mit den eigenen Augen gesehen haben : unendliches Leiden bei Menschen,
die so gerne den Hunden helfen würden.
und bei unzähligen Tieren : vom Schosshund bis hin zum Riesen.
Alleine in den letzten 2 Tagen wurden 7 Hunde - meistens kleine Hündchen dort abgegeben
Heute nun sollte Valentina auf die Finca kommen.
Erica hat sich netterweise angeboten, sie von Callosa de Segura zu uns zu bringen.
Dann kam ein Anruf:
Valentinas Wunde ist wieder aufgerissen.
Erneute OP
und der Arzt musste ihr zusätzlich noch einige Zähne ziehen,
ein schwer entzündestes Ohr
und ein entzündetes Auge behandeln.
Nun endlich kam Valentina hier an.
Und wir werden alles tun, dass sie sich von ihrem Leiden erholen kann.
Unser Dank gilt APADAC und Erica
und ganz besonder Margit, die die Aufnahme von Valentina dadurch ermöglicht hat,
dass Ataraxia heute zu ihr und ihrer Familie fliegen durfte !

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24.10.2011

Und wir gaben Ihm den Namen Tramp

Heute Nachmittag erreichte uns ein Notruf von Shirley, einer Tierschützerin mit grossem Herzen
"Bitte könnt Ihr helfen!
Ich war gerade Augenzeugin, wie ein Mann
einen total abgemagerten, grossen Hund versucht hatte,
in einem Kanal zu "entsorgen".
Und obwohl die Finca im Moment wirklich mehr als brechend voll ist,
wir eigentlich keine Hunde mehr aufnehmen können, fuhren wir gleich los.
Am Kanal angekommen
war der erste Gedanke wir beten, dass er nicht im Kanal ist,
dessen Ränder steil betoniert sind
und wir keine Chance hätten, ihn dort lebend heraus zu holen.
Zudem sind die Strömungen bedingt durch den Regen, der hier im Moment herrscht,
viel zu strark.
Wir waren erleichtert, als  wir Ihn am Strassenrand stehen sahen.
Mit viel Geduld,lieben Worten und etwas Brot,
das uns eine nette Spanierin gab, konnten wir Ihn schliesslich anlocken.
Auf der Finca angekommen stellten wir fest,
dass er im Moment noch viel zu ängstlich ist, um ihn in unsere Gruppe zu integrieren.
Deswegen muss er jetzt erstmal in einem grossem Zwinger bleiben,
den wir mit warmen Decken und gutem Futter ausgestattet haben.
Dort soll er zur Ruhe kommen.
Ein grosses Dankeschön an Edi,
die ohne viele Worte sofort mitgefahren ist und geholfen hat, dieses arme Seelchen zu retten.

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Es war unsere Freundin Jutta, die Rosalinde das Leben rettete !
Jutta bat uns auf dem Markt, ob wir einem Hund helfen könnten,
den eine Spanierin in La Marina gefunden und aufgenommen hatte.
Diese Dame jedoch musste nach Hause fahren und konnte den Hund nicht mitnehmen.
Cereco ist keine Lösung!
Heute nun kam die Seele bei uns an :
Überglücklich, dass sie herumlaufen durfte und mit ihren neuen Freunden spielen konnte.

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17.10.2011

Eineinhalb Jahre alt,
eineinhalb Jahre angebunden,
eineinhalb Jahre Leiden !
Das ist das Leben von Linda aus Dolores.
Den Besitzern war die kleine Hündin zu viel Arbeit gewesen -
also band man sie einfach draussen an.
Tierliebe Nachbarn und deren Tochter Pilar
taten alles in ihrer Macht stehenden,
die Leute zu überzeugen, dass eine derartige Hundehaltung unerträglich sei.
Nach unzähligen Gesprächen und langer langer Leidenszeit war es dann endlich so weit,
dass die Besitzer  bereit waren, die kleine Linda abzugeben
und der Schutzengel Pilar brachte sie zu uns auf die Finca.
Ein ganz besonderer Dank geht an Pilar und ihre Eltern aus Dolores.

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Eines Tages war unsere Friederike verschwunden.
Natürlich waren wir sehr traurig.
Plötzlich und unerwartet tauchte sie dann vor einigen Tagen wieder auf .
Aber sie kam immer nur, um kurz zu fressen und zu trinken.
Heute morgen nun fanden wir sie in der kleinen Hütte im Stroh
mit ihren Jungen.
Sie hatte sie in der Sierra zur Welt gebracht
und nun da sie laufen können, kamen sie alle nach Hause.
Obwohl Fritz kastriert wurde, scheint er es doch
"im letzten Moment" geschafft zu haben,
für Nachwuchs zu sorgen.

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13.10.2011

Unsere Hunde und wir hatten lieben Besuch aus Deutschland: Bianca und Marlies.
Alle bedanken sich für die Streicheleinheiten, die sie bekamen.
Bianca brachte für APADAC und uns Spenden aus Deutschland mit,
für die wir uns bedanken:
Mäntelchen, Geschirre, Halsbaender. Leinen, Decken und Spielzeug.
Ein besonderes Geschenk übergab Marlies an die kleine Samantha,
die so viel Liebe sucht aber das Vertrauen in die Menschen völlig verloren hat.
Marlies übernahm eine Patenschaft für die kleine, geschundene Seele
und beschenkte Lucia, die Hündin mit den traurigen Augen ebenso wie Willy,
dessen Auszug aus APADAC sie miterlebte und die Babyhunde.
Wir alle sagen DANKESCHÖN !

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07.10.2011

Willy ist heute bei uns angekommen !
"Gelebt" und geschlafen, Fressen gesucht hat Willy an einer Tankstelle -
direkt neben der Diesel Zapfsäule ...
Als er bei APADAC ankam, war er über und über mit Öl verschmiert
und so gab man ihm den Namen Oil.
Und wie sich Willy gefreut hat, auf der Finca zu sein: bei Menschen,
die ihn streicheln und ihm Aufmerksamkeit schenken.
Mit den anderen Hunden kommt er gut zurecht
aber die Nähe zu Menschen, die ihn lieben und ihm Beachtung schenken,
ist ihm weitaus wichtiger.

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05.10.2011

Wir alle - Menschen und Tiere - versuchen, im Leben gehört zu werden und zuzuhören ..."
Wie dieser und andere kluge Aussagen von Suzanne Clothier weitergehen,
das könnt ihr auf der Homepage von Sylvia  www.tiere-verstehen.com
lesen.
So lernten wir Sylvia kennen und wurden neugierig auf sie.
Und dann besuchte uns Sylvia zusammen mit Margit!
Unsere Tiere und wir begegneten zwei aussergewöhnlichen Menschen.
Nach ihrem Besuch bei APADAC rettete Margit Ataraxia.
Sylvia schenkte Betina das Urvertrauen, das die kleine Seele verloren hatte.
Und wir  möchten Sylvia sehr herzlich in unserem kleinen Kreis begrüssen und ihr danken.
Sylvia wird in der Öffentlichkeitsarbeit für uns und APADAC tätig sein.



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01.10.2011

Rafi, ein Überlebenskünstler ist gestern bei uns eingezogen,
nachdem er in der Clinica San Anton untersucht wurde :
voller Flöhe sich ständig kratzend, mit Durchfall, vollkommen verfilzt,
bis auf die Knochen abgemagert, mit offenen Hautstellen
und einem Geschwür am After
aber mit einem starken Überlebenswillen.
Er kommt aus der Perrera Orihuela !
Er ist nicht - wie gesagt - 8 - 10 Jahre alt
sondern "nur" 5 - 6 Jahre.
Der kleine Mann kommt auf meinen Armen auf  die Finca.
Alle Hunde warten am Tor....
Er will nicht auf dem Arm bleiben, springt herunter - mitten in das Rudel
und schnüffelt sich mit erhobenem  Schwänzchen, das teilweise haarlos ist,
durch seine neue Lebenswelt.
Sicherlich hat auch er gewusst, dass sein Leben nun nicht mehr in Gefahr ist.





Ataraxia, unsere schöne Galgadame, auf die Margit und ihre Familie sehnsüchtig wartet,
hat Gottseidank ihre schwere OP gut überstanden !



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