Liebe Leute, die Ihr Euch TIERSCHÜTZER nennt und so etwas Unglaubliches in die Welt setzt: Fahrt bitte hin und schaut Euch um!
Recherchiert besser, als die billige Klatschpresse es im untersten Niveau seit Jahren handhabt! Seit mutig und lasst Kommentare auf
Eurer Seite zu!
Kommt mit, schauen wir uns das von Euch vorverurteilte „Anwesen“ an!
Mein tiefer menschlicher Respekt gilt übrigens unerschütterlich Gisela Soeffner und Ralf Neumann, sowie all ihren Vier- und Zweibeinern,
die dort leben oder vorübergehenden Unterschlupf finden und in all den Jahren finden konnten. Meine persönlichen Aufenthalte
konnten mich immer wieder von dieser, meiner Meinung überzeugen!
Es erwartet Euch ein imposantes Tor, das sich per Fernbedienung öffnen lässt. Kann jeder von Euch im Internet begutachten!
Ist das alleine bereits eine Art Neid wert? Wird Neid, Misstrauen aufgrund von Fotos erweckt, die die beiden Menschen, die ihr Leben
ganz auf Tierrettung ausgerichtet haben, ausnahmsweise lächelnd zeigen?
Hinter diesem Tor erwartet Euch eine sich große Anzahl Hunde, die sich freuen oder Obacht geben, weil sich ein Besucher nähert.
An der Anzahl fünfundsiebzig Hunde , die z.B. im Jahre 2007 dort vorübergehend lebten, weil aus einer Tötung in Andujar die
Überzahl notgedrungen aufgenommen wurde bis Februar 2008, änderte sich wenig.
Jeden Sonntag stellt Gisela sich auf einen Trödelmarkt und verkauft gespendete Sachen um für Impfungen und Behandlungen ein
paar Euro zusätzlich zu verdienen. Es sind immer zu viele Hunde, die Hilfe benötigen und selbstverständlich bekommen.
Zwei junge Frauen lernte Gisela im Februar 2008 auf besagtem Markt kennen und war aufgrund der Gespräche überzeugt von Hilfe
vor Ort! Zwei Frauen, Spanierinnen, die sich mutig im diesem, ihrem eigenen Land, für das Tierrecht einsetzen und für ihr bisher
winziges Objekt Flyer verteilten. Das war damals eine Art Verschlag, wo Tieren geholfen wurde.
Ich persönlich befand mich  an diesem Wochenende vor Ort und kann bezeugen, dass es sich um Hilfe handelt, auch was die
verleumdete finanzielle Seite anbelangt. Es sollte logisch angefangen, weiter geführt werden, da  Spanier, Einheimische mit Â
Vorsicht behandelt werden müssen, sonst geben sie bei der ersten Niederlage eventuell auf. Ein Sorry an die mitlesenden Spanier
an dieser Stelle! Das alles lag seinerzeit in weiter Ferne, aber es war eine Überlegung wert! Nicht um an Gelder zu gelangen,
sondern um den Tierschutz in Spanien zu förden!
Als erstes wurden Mora ...

und Crisan ...

aufgenommen. Nicht, weil sich diese Hunde angeblich gut verkaufen ließen, im Gegenteil, sie lebten anschließend verhältnismäßig
lange auf der Finca, aber ohne die Aufnahme wären sie zugrunde gegangen und mussten in die anwesende Gruppe passen.
Apadac nennen sie sich und sind nun in vielen Mündern, weil sie im eigenen Land etwas auf die Reihe bekommen haben, mit Hilfe
der Finca Lucendum!
Das sollte unterstützt werden, nicht beneidet!
Seinerzeit war es für die Tiere in Andujar Hilfe in letzter Minute, ansonsten hätte keiner dieser Hunde überlebt. Gisela und Ralf
wurden von ihrem damalig betreuenden, deutschen Verein dringend gebeten, und sie halfen sofort und ohne Kommentar. Alle
Hunde wurden nach und nach gut vermittelt, wobei es vor Ort genau so viel zu retten gibt. Immer wieder wird auf Landstraßen,
in den unzähligen Kanälen ein ausgesetztes Tier gefunden, das unweigerlich in eine der Tötungen gebracht werden würde oder
aus diesen Tötungen herausgeholt werden kann.
Wollt Ihr das? Kennt Ihr die Lage vor Ort überhaupt? Seid froh, wenn sich Einheimische endlich, endlich selber aufraffen!
Viele dieser  Hunde, die Euch hinter dem imposanten Tor erwarten, sind eigene, unvermittelbare Hunde, die seit über zehn
Jahren auf der Finca Lucendum leben. Wer möchte, kann sich für diese Hunde interessieren und schauen, ob das korrekte
Zuhause gefunden werden kann! Müsst Ihr bitte nur drauf achten, dass sämtliche Medikamente therapiegerecht eingegeben
werden, die Wohnungen möglichst im Erdgeschoss liegen und Gisela und Ralf sich von den Interessenten überzeugen konnten.
Es erwartet Euch der Garten, sobald Ihr die Traute hattet den Eintritt zu wagen. Ein Garten, der vor über zehn Jahren mit einer
bestimmten Anzahl Palmen bepflanzt war, da das eine Auflage der Behörde ist. Ihr werdet  kaum noch eine Palme zu Gesicht
bekommen, da dieser Garten den Hunden gehört, wo Löcher gebuddelt wurden, als Toilette genutzt wird, wo gespielt, getobt,
in der Sonne oder im Schatten gelegen wird. Es erwartet Euch auch ein Pool, stimmt, den hätte ich fast vergessen. Ein Pool, den
mit Sicherheit jede Finca besitzt. Das sieht man bekanntermaßen kurz bevor man mit dem Flugzeug in Alicante landet. Haarscharf
segelt der jeweilige Flieger über Fincas und in jeder befindet sich ein hellblauer Mittelpunkt.
Ja, fragt mal selber, wenn Ihr dort seid, wann Gisela oder Ralf zuletzt die Zeit hatten in ihrem beneidenswerten Pool zu schwimmen.
Meist ist das Wasser übrigens voller Haare und gehört den Hunden! Aber Ihr Verleumder seit stark und Ihr schafft das schon, nicht
wahr?
Nur zwei der mittlerweile unzähligen Beispiele, wo sich angebliche Gutsherren eine goldene Nase dran verdienen:
Sebastian: ...


Janosch: ...


Gehen wir ins Haus? Kommt, schauen wir es uns an. Aber Obacht, es wird beschwerlich, weil man ständig Pfoten vor den Füßen
hat. Oh Wunder, die „Gutsherren“ besitzen einen Kamin! Fragt bitte, wenn Ihr persönlich da seid, wann das letzte Stück Holz darin
brannte.
Nehmt bitte Platz auf der Couchgarnitur, beeilt Euch und passt auf, dass Euch die unzähligen Vierbeiner den Platz nicht wegnehmen
oder die Rückenlehnen völlig zerbröseln, weil sie zernagt sind …
Mögt Ihr etwas essen? Seid Ihr hungrig? Kommt, gehen wir zur Küchenzeile… oh, Euch ist der Appetit vergangen? Wie das denn?
Es stehen doch nur zehn Hunde hinter uns. Oder glaubt Ihr etwa es gibt Hundefutter? Eine Dose Rinti, entnommen der letzten
Spendensammlung?
Egal, zum Kochen haben wir eh keine Zeit, da Pferde, Ziegen, Gänse, Enten, Hühner versorgt werden müssen. Und das Schwein…
wie, Ihr wusstet nicht, dass auch ein gerettetes Schwein versorgt werden muss?
Ihr seid müde, nicht wahr? War ein anstrengender Tag für Euch, mit vielen neuen Eindrücken: Bei Sonnenaufgang aufstehen,
Pferde versorgen, Hundehaufen entfernen, Futter austeilen, Medikamente verabreichen, frisches Wasser zur Verfügung stellen,
Enten und Co. füttern, zur Tierklinik fahren, putzen, waschen, Emails beantworten, Büroarbeiten erledigen, sich um … ach, es
würde hier zu lang werden Euren schweren Tag detailliert darzustellen. Zudem ward Ihr nur zu zweit, kein Angestellter, niemand
der Euch helfen wollte.
Deshalb schlaft gut, Ihr Verleumder. Eine Nacht auf Lucendum werdet Ihr überleben, da es ein Gästehaus gibt, was jeweilig
kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Aber Achtung: Null Luxus!
Und seht bitte zu, dass Ihr Müll und ähnliche Hinterlassenschaften vor Eurer Abreise beseitigt, denn eine Putzfrau gibt es nicht.
Mit besten Grüßen einer derer, die Lucendum seit Jahren kennt und Euch Verleumdern keine Chance geben wird!
Sabine Rohm